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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

16. Mai 2010: Besuch aus Rhein-Neckar und K66 auf Sonderfahrt nach Krefeld.

Aktuelles 1269 Krefeld Rheinstraße
Triebwagen 1269 bei seiner - vermutlich - letzten Fahrt auf seiner früheren Heimatstrecke nach Krefeld, für die er 1966 angeschafft worden war. An der Umsetzstelle Rheinstraße ergab sich ein Treffen mit dem rund 15 Jahre jüngeren Krefelder M-Wagen 831.

Vom 15. bis zum 18. Mai hat die "Interessengemeinschaft Nahverkehr Rhein-Neckar e.V. (IGN)" die "Linie D" besucht. Den Gästen wurde ein umfangreicher Einblick vor allem in den historischen Düsseldorfer Nahverkehr geboten, wobei eine Vielzahl von Oldtimern und zum Teil auch (noch) aktive Regelfahrzeuge zum Einsatz kamen.

Einer der Höhepunkte war dabei sicherlich eine Fahrt mit dem K66-Triebwagen 1269 auf seiner früheren Stammstrecke nach Krefeld. Zusammen mit den Mitgliedern der "Linie D" konnte am 16. Mai noch einmal die Rheinbahn-Gründungsstrecke mit einem "echten" Fernbahn-Triebwagen befahren werden. In Kürze wird auf einem Abschnitt der Krefelder Linie der halbautomatische Betrieb mit Linienzugbeeinflussung aufgenommen, dann werden hier nur noch Stadtbahnfahrzeuge verkehren können. Ob sich die Fahrt des Fernbahnwagens 1269 in die Seidenstadt nochmals wiederholen lassen wird, ist damit offen.

Ebenfalls große Beachtung fand der Einsatz der beiden historischen Holzzüge aus den 1920er-Jahren nach Oberrath, wo in einem Gartenlokal ein geselliges Treffen beider Vereine stattfand. Während eine Garnitur mit dem Sechsfensterwagen 954 (Baujahr 1928) für die Hinfahrt der IGNler sorgte, stand der Fünffenster-Tw 583 samt Bw 797 (Baujahr 1920/25) für die Rückfahrt bereit.

Aktuelles 954 + 858, 583 + 797 Oberrath
Begegnung der beiden Holzzüge in Oberrath: Während Tw 954 + Bw 858 (links) soeben die Gäste an der Haltestelle Oberrath abgesetzt hat, wartet im Mittelgleis der Zug 583 + 797 auf die abendliche Rückfahrt.

Die Besucher der IGN zeigten sich sehr angetan von den historischen Bahnen und Bussen in Düsseldorf, während die "Linie D" gerne und mit großer Einsatzbereitschaft ihre Gäste empfing. Es bleibt aber - mit breitem Schmunzeln - festzustellen, dass erneut keine Definition zur "Normalspurfrage" (1000 mm oder 1435 mm) und erst Recht nicht zur "richtigen" Drehrichtung bei Kurbelfahrschaltern gefunden werden konnte.

(ve)

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"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

Weitere Informationen auch unter
www.am-steinberg.com