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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

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5. Juni 2011 – Abschiedsfahrt GT8 und GT8S

Aktuelles Abschiedsfahrt
Auch heute noch zeichnen sich die Fahrzeuge des Typs GT8S durch eine elegante und dynamische Erscheinung aus, insbesondere in der ursprünglich auf den Fernlinien D und K eingesetzten Doppeltraktion, wie hier die Wagen 3048 + 3055 im Btf. Lierenfeld". (Foto: sw)

Düwag-Gelenkwagen sind mit der Rheinbahn untrennbar verbunden. Der weltberühmte Waggonbaustandort an der Königsberger Straße im Stadtteil Lierenfeld war nicht nur ein wichtiger Vertreter des Schienenfahrzeugbaus in Düsseldorf, sondern die Rheinbahn hat mit ihrer Technischen Abteilung in den 1950er Jahren die Entwicklung dieser Gelenkwagen wesentlich beeinflusst und begleitet.

1956 erschien der Tw 2501 als allererster Düwag-Sechsachser überhaupt im Linienverkehr der Rheinbahn und schon ein Jahr später folgte als weitere Premiere der Achtachser. Insgesamt standen bei der Rheinbahn 162 „klassische“ Gelenkwagen der Düwag im Einsatz, darunter auch einige Sonderbauarten und Umbauwagen. Die in den 1970er Jahren ebenfalls von der Rheinbahn mitentwickelten und seinerzeit noch als Stadtbahnwagen bezeichneten GT8S wurden in 69 Exemplaren ausgeliefert.

Aktuelles Abschiedsfahrt
Der „8+4“ (achtachsiger Triebwagen mit vierachsigem Beiwagen) umrundet an der Heinrichstraße das Versicherungs-Hochhaus, eine weitläufige Schleife bietet hier ausreichend Fotomotive. (Foto: ve)

In wenigen Tagen (am Freitag, den 10. Juni) werden die GT8S zum letzten Mal durch die Stadt rollen. Auch die „Gelben“ Achtachser werden nach einer kurzen „Laufzeitverlängerung“ in Kürze aus dem Linienverkehr vollständig abgezogen. Nach etwas mehr als 55 Jahren wird die Ära der klassischen Düwag-Gelenkwagen in Düsseldorf dann zu Ende gehen.

Aktuelles Abschiedsfahrt
Im dritten Fahrtteil wurde mehrfach eine Gegenüberstellung von GT8 und GT8S arrangiert (hier im Btf. Heerdt). Auch wenn beide Fahrzeugtypen auf den ersten Blick völlig verschieden wirken, ist die Verwandtschaft des GT8S zum Vorgänger GT8 gut zu erkennen. (Foto: ve)

Die „Linie D“ hat diesen doppelten Abschied zum Anlass genommen, nochmals eine Sonderfahrt mit beiden Wagentypen anzubieten. In drei Teilen ging es in einer ganztägigen Veranstaltung über verschiedene Rheinbahnstrecken und es wurden vielfach nicht wiederholbare Situationen arrangiert:

  • den Beginn machte die GT8S-Doppeltraktion 3048 + 3055, die am Vormittag zum Polizeipräsidium, zum Gerresheimer Krankenhaus und über den Btf. Lierenfeld verkehrte,
  • anschließend fuhr ein für die letzten Jahrzehnte typischer „8+4“ (Zug 2664 + 1679) zur Schleife Heinrichstraße, nach Rath und über die Ringlinie 706,
  • während im dritten Teil die Solowagen 2656 und 3045 gemeinsam zur Universität und über Neuss zum Btf. Heerdt im Einsatz waren. Hierbei wurden beide Fahrzeugtypen mehrfach nebeneinander aufgestellt.

Mittags gab es außerdem eine Pause im Btf. Steinberg, bei der auch Gelegenheit zur Besichtigung der historischen Fahrzeuge der Rheinbahn bestand und der Vereinsstand der „Linie D“ besucht werden konnte.

Die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Fahrtteilnehmer zeigten sich begeistert vom umfangreichen und abwechselungsreichen Programm (was die „Linie D“ hier in aller Bescheidenheit anmerken möchte). Aber auch den zahlreichen Mitwirkenden und Organisatoren des Vereins hat der Tag reichlich Freude bereitet.

Aktuelles Abschiedsfahrt
„Tschüss Düsseldorf, hallo Krakau“, Plakat zum Abschied der GT8S in Düsseldorf (Foto und Gestaltung: as/jz)

(ve)

Aktuell

13. Mai 2020

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den historischen Nahverkehr in Düsseldorf sowie auf das Vereinsleben der „Linie D“. Die historischen Stadtrundfahrten sowie die Charterfahrten der Rheinbahn werden bis vorerst 30. August 2020 nicht durchgeführt.

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"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

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www.am-steinberg.com