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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

14. Februar 2011 – Was wird aus dem Steinberg?

Aktuelles Steinberg
1996 wurden zwei der drei Hallen des Straßenbahnbetriebshofs Am Steinberg unter Denkmalschutz gestellt.

Mitte des Jahres werden die letzten Plankurse aus dem Straßenbahn-Betriebshof Am Steinberg ausrücken. Welche Nutzung soll das Gelände zwischen der Bebauung Kopernikus- und Himmelgeister Straße sowie Merowingerstraße und Am Steinberg im Anschluss erhalten?

Der Btf. Steinberg geht auf das Jahr 1908 zurück. Die wachsende Stadt benötigte zusätzliche Mobilität und die neuen Straßenbahnen trugen zum Aufstieg Düsseldorfs bei. Der Betriebshof ist bis heute erhalten und er ist mit Abstand der älteste Nahverkehrsstandort in der Stadt, der noch in Betrieb ist. Zwei der drei Straßenbahnhallen haben eine mehr als 100jährige Geschichte und stehen unter Denkmalschutz. Die Idee für ein historisches Depot ergibt sich dadurch fast von selbst. Nicht nur die "Linie D“ tritt deshalb für eine Erhaltung der Wagenhallen und die Einrichtung eines Standortes für die historischen Fahrzeuge der Rheinbahn ein.

Der in Rede stehende Bereich *Am Steinberg“ besteht nicht nur aus dem aktuellen noch genutzten Straßenbahnbetriebshof, sondern umfasst zusätzlich ein etwa gleichgroßes Grundstück, das bis Anfang der 1990er Jahre der Rheinbahn als Omnibusbetriebshof und -werkstatt diente. Dieser Bereich ist seit langem in städtischem Eigentum und hat völlig neue Verwendungen bekommen: Wagenbauhalle der Düsseldorfer Karnevalisten (vierte Halle unmittelbar angrenzend zum Straßenbahn-Hof), Archiv des Theatermuseums der Stadt Düsseldorf, mehrere Umweltverbände bis hin zu Gewerbebetrieben.

Aktuelles Steinberg
Rund 50 interessierte Bürger nahmen vor der Diskussionsveranstaltung die Gelegenheit wahr, sich ein Bild vom Gelände Am Steinberg zu machen und auch einen Blick auf die historischen Rheinbahn-Fahrzeuge im Betriebshof werfen. (bm)

Auf Einladung von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtbezirk 3 fand am 14. Februar 2011 eine Führung durch die historischen Wagenhallen und anschließend im Bürgerzentrum Bilk eine erste öffentliche Diskussion zur möglichen Zukunft des Areals statt. Nach verschiedenen Presseveröffentlichungen der letzten Monate, die u.a. Ateliers in den heutigen Straßenbahnhallen ins Spiel brachten, wurde dabei von Anliegern, Nutzern, Heimatverbänden und der "Linie D“ über Ideen und Ziele für eine Entwicklung des Geländes gesprochen. Die "Linie D“ hat dabei die Möglichkeiten für ein Mobilitätszentrum vorgetragen, mit dem Nahverkehrs- und Stadtgeschichte zusammen mit den betriebsfähigen Oldtimerbahnen der Rheinbahn buchstäblich er-fahr-bar gemacht werden können. Die authentische Atmosphäre des Depots ist ein idealer Rahmen, um allen Generationen innerstädtische Mobilität in ihrer Vielfalt näherzubringen und auch deren Zukunft zu veranschaulichen.

Aktuelles Steinberg
Unter der Moderation von Ratsherr Dietmar Wolf, Bündnis 90/Die Grünen (links), konnten unterschiedliche Vorstellungen zur Nutzung des Steinberg-Geländes vorgetragen werden. Das Konzept der "Linie D", das von Hans Männel (rechts) erläutert wurde, stieß auf großes Interesse bei den Bürgern. In der Mitte: Manfred Grafelmann, Neue WohnWelten.

Bislang sind noch keine Entscheidungen zur zukünftigen Nutzung des Bereiches "Am Steinberg“ gefallen. Es bleibt abzuwarten, wie sich Politik, Verwaltung, Bürger und Investoren zu diesem Thema stellen werden. Die "Linie D“ wird dabei für eine weitere Straßenbahnnutzung durch ein Mobilitätszentrum im Btf. Steinberg eintreten: Fortsetzung folgt.

(ve)

Aktuell

13. Mai 2020

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den historischen Nahverkehr in Düsseldorf sowie auf das Vereinsleben der „Linie D“. Die historischen Stadtrundfahrten sowie die Charterfahrten der Rheinbahn werden bis vorerst 30. August 2020 nicht durchgeführt.

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Steinberg

Steinberg

"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

Weitere Informationen auch unter
www.am-steinberg.com