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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

29. Dezember 2012: reichlich Arbeit

2151

Ein Teil der Mannschaft der „Linie D“, die sich regelmäßig um die Aufarbeitung der „Queen Mary“ kümmert, hat sich vor dem Wagen aufgestellt.

Seit einiger Zeit widmet sich die „Linie D“ verstärkt der Aufarbeitung der „Queen Mary“. Hierbei handelt es sich um den achtachsigen Umbauwagen 2151 ex 2020, der 1966 aus einem vierachsigen Großraumtriebwagen und einem artgleichen Beiwagen (beide aus den 1950er Jahren) entstand. Im Rheinbahn-Wagenpark blieb dieses Fahrzeug ein Einzelstück, weil die generelle Einführung des schaffnerlosen Betriebes weitere beabsichtigte Zusammenbauten entbehrlich machte. Aber die besondere Bauform mit dem kurzen schwebenden Mittelteil, das bei Weichenfahrten teilweise außergewöhnliche Knickbewegungen ausführt, machte den Wagen rheinbahninternen legendär.

 2151

Eine Seitenscheibe wird zum Wiedereinbau vorbereitet. Die „Queen Mary“ hat im A- und B-Teil die für die frühen Düwag-Großraumfahrzeuge typischen schmalen Seitenfenster. Das Fensterband wirkt deshalb besonders lang – und die Zahl der wieder einzubauen Scheiben ist besonders groß.

Größter Fortschritt bei der Aufarbeitung der „Queen“ in der letzten Zeit war natürlich die Neulackierung durch die Rheinbahnwerkstätten im Herbst. Der Wagen konnte im Rahmen des 20jährigen Vereinsjubiläums Ende November erstmals in den frischen Farben präsentiert werden. Äußerlich zeigt sich der Tw 2151 durch die Neulackierung fast schon wieder als „richtige Straßenbahn“, für die Arbeitsgruppe Fahrzeuge der „Linie D“ gibt es aber noch eine fast endlos wirkende Liste mit anstehenden Arbeiten.

Aktuell werden die Seitenscheiben des Wagens wieder eingesetzt. Hier kann jedoch kein Autoglas-Schnellservice helfen, stattdessen ist neben Spezialwerkzeug reichlich Fingerfertigkeit und Kraft gefordert, um die Scheiben zusammen mit den Fenstergummis in die Fensteröffnungen einzupassen. Weitere „Baustellen“ betreffen derzeit die Türantriebe und die Kleinspannungsanlage. Als nächstes Großprojekt ist die Instandsetzung des Innenraums vorgesehen: Die Aufarbeitung der Holzverkleidungen und der Sitzgestelle mitsamt den Kunstlederbezügen stehen an.

2151

Der aktuelle Zustand des Tw 2151 am 29. Dezember 2012, die Aufarbeitung geht voran. Seit der ersten Präsentation des Wagens im November haben sich schon wieder einige Details verändert (Bugbereich, Seitenscheiben).

Es gibt noch reichlich zu tun, nicht nur an der „Queen Mary“. Die „Linie D“ hofft deshalb auch für 2013 auf ein erfolgreiches Vereinsjahr.

Zunächst möchte die „Linie D“ aber allen Mitgliedern und Lesern einen guten Start in das neue Jahr wünschen und für 2013 Gesundheit, Glück und weiterhin viel Spaß beim gemeinsamen Hobby.

(ve)

Aktuell

13. Mai 2020

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den historischen Nahverkehr in Düsseldorf sowie auf das Vereinsleben der „Linie D“. Die historischen Stadtrundfahrten sowie die Charterfahrten der Rheinbahn werden bis vorerst 30. Juni 2020 nicht durchgeführt.

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"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

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