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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

4. März 2012 – Niederflurtour

267+316 - Niederflurtour
Gegenüberstellung von historischen und modernen Niederflurwagen in der Schleife Unterrath: Tw 3351 (Bj. 2011) entspricht mit einer durchgehenden Wagenbodenhöhe von 30 bis 35 Zentimetern dem heutigen Verständnis eines Niederflurwagens. Daneben der fast 75 Jahre ältere „historische Niederflurwagen“.

Nach zwei Prototypen (Wagen 1935 und 1936) hat die Düsseldorfer Waggonfabrik ab 1937 insgesamt 62 hochmoderne zweiachsige Triebwagen (und 40 Beiwagen) an die Rheinbahn geliefert. Wegen ihren erstmals besonders tiefliegenden Plattformen und einem damit verbesserten Einstieg wurden diese Wagen als „Tiefflurwagen“ oder auch „Niederflurwagen“ bezeichnet. Stahlwagenkästen mit weit herabgezogenen Schürzen und gekuppelte Doppelschiebetüren waren ebenso ein modernes Merkmal wie geschweißte Fahrgestelle, Vielstufen-Nockenfahrschalter und die auf den Dächern aufgesetzten Liniennummernkästen mit Rollfilmen anstelle der bisherigen festen Tafeln. Das äußere Erscheinungsbild der Fahrzeuge war äußerst gefällig und bis heute sind die „Niederflurwagen“ ein Beispiel für zeitlose Gestaltung.

Die Düsseldorfer „Niederflurwagen“ haben den Fahrzeugbau in Deutschland wesentlich beeinflusst und auch im später geplanten „Einheitswagen“ sind etliche Elemente der Düsseldorfer Bauart wiederzuerkennen. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb die Verbreitung dieses Typs allerdings recht begrenzt, nur noch wenige andere Städte haben vergleichbare Straßenbahnen erhalten. Etliche Fahrzeuge sind auch nach nur kurzer Einsatzzeit im Krieg zerstört worden.

267+316 - Niederflurzug
Die Verstärkungslinie 16 gab es ab 1974 zwischen Wilhelm-Marx-Haus und Eller Vennhauser Allee (seit 1977 ab Reeser Platz). Die „Niederflurwagen“ sind hier mit dieser Linienbezeichnung zwar nie gefahren, die Aufnahme an der Haltestelle „Am Stufstock“ mit alten Oberleitungsmasten und dem Gebäude gibt jedoch einen durchaus historischen Eindruck wieder.

Einer der „Niederflurzüge“ ist bis heute betriebsfähig bei der Rheinbahn erhalten geblieben, und zwar der Zug aus Triebwagen 267 und Beiwagen 316. Beide Wagen sind als besondere historische Rarität aber nur sehr selten im Einsatz anzutreffen. Heute war es wieder einmal so weit, die „Linie D“ hat einen Vereinsausflug mit den „Niederflurwagen“ unternommen. Dabei wurden die Strecken nach Unterrath, Neuss, Eller und zum Steinberg befahren, außerdem gab es ein kleines Stelldichein mit verschiedenen Niederflurfahrzeugen moderner Lesart im Btf. Lierenfeld. Leider blieb das Wetter nicht den ganzen Tag über trocken, was das Fahrvergnügen aber nicht minderte.

267+316 - Niederflurzug
Der „historische Niederflurwagen“ eingereiht zwischen den weiteren modernen Niederflurtypen der Rheinbahn, links NF10 2028 (Bauarten NF8 / NF10 Baujahre 2000 bis 2003) und rechts der NF6 2146 (Baujahre 1996 bis 1999).

(ve)

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1896 wurde die Rheinische Bahngesellschaft im linksrheinischen Stadtteil Oberkassel gegründet und nahm dort ihren Betrieb auf. In diesen Tagen verlässt die Hauptverwaltung diesen traditionsreichen Standort und zieht mit 385 Mitarbeitern in einen Neubau im Gewerbegebiet Lierenfeld in unmittelbare Nachbarschaft zum dortigen Betriebshof.

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"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

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