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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

1. September 2012 – Sprengwagen 5151 erhält seinen Kessel zurück.

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Mit dem Einsetzen des Kessels wurde ein wichtiges Zwischenziel bei der Restaurierung des Sprengwagens erreicht. (hm)

Mit dem ehemaligen Sprengwagen 5151 der Rheinbahn restauriert "Linie D" ein Spezialfahrzeug, das für die Düsseldorfer Verkehrsgeschichte eine besondere Bedeutung besitzt. Heute erreichte die Arbeitsgruppe Fahrzeuge des Vereins bei diesen Arbeiten ein wichtiges Etappenziel: Nach der Aufarbeitung des Fahrwerks und der Drehgestelle konnte nun der Kessel wieder eingesetzt werden. Nach neun Jahren "Trennung" sind damit die Hauptbaugruppen des Fahrzeugs wieder vereinigt.

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Die Arbeit ist geschafft. Eine wohl verdiente Pause gönnen sich (von links nach rechts) Oliver Schmidt, Helmut Kubat, Heiner Bähr, Wolfgang Pilz und Michael Tesche. (hm)
Neun Jahre ist es her, als die Instandsetzungsarbeiten 2003 mit der Demontage des Kessels auf dem Gelände des Btf. Wersten begannen.
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Der Arbeitstriebwagen wurde gemeinsam mit einem weiteren baugleichen als "Nr. 51" von der Städtischen Düsseldorfer Straßenbahn 1913 in Betrieb genommen. Das Fahrzeug diente der Bewässerung der damals noch zahlreich vorhandenen unbefestigten Straßen in der Stadt. In den 1930er Jahren wurde es für das Versprühen von Unkrautvernichtungsmitteln umgerüstet.

1967 baute die Rheinbahn den Sprengwagen erneut um und veränderte dadurch deutlich das Erscheinungsbild des Fahrzeugs durch den Aufbau zweier neuer geräumiger Führerhäuser aus Teilen eines KSW-Beiwagens. Der ursprüngliche Fahrzeugrahmen und die beiden Fahrgestelle blieben erhalten.

Nach seiner Ausmusterung 1976 kam der Sprengwagen ins Deutsche Straßenbahnmuseum nach Sehnde (heute: Hannoversches Straßenbahn-Museum) und konnte von der "Linie D" 2003 mit dem Ziel einer - vorläufig - rollfähigen Wiederaufarbeitung nach Düsseldorf zurückgeholt werden.

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Arbeitstriewagen 5151 unmittelbar nach dem Umbau 1967 im Btf. Heerdt. (Foto: Rheinbahn-Archiv)

Der Wagen repräsentiert die früher vielfältig von den Verkehrsbetrieben für den Straßenbahnbetrieb benötigten Spezialfahrzeuge. In seiner Substanz ist er das älteste erhaltene Düsseldorfer Straßenbahnfahrzeug. Eine Besonderheit sind seine beiden Drehgestelle der Firma Düsseldorfer Eisenbahnbedarf, vorm. Carl Weyer & Cie", die denjenigen der ersten Rheinbahn-Triebwagen der Fernlinie nach Krefeld von 1898 bis 1902 entsprechen.

(hm)

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