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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

23. Juli 2012 – S-Bahn-Ersatzverkehre

Ratingen Ost

In Ratingen Ost benutzen die Ersatzbusse den Busbahnhof der Rheinbahnlinien mit. Im Bild vom 9. Juli wird ein Schiwy-Gelenkbus (ex BoGeStra) von Fahrgästen „gestürmt“, daneben ein Rheinbahnwagen der Linie O15.

Bahnhofserneuerung auf dem Nordabschnitt der S6

Die erste Düsseldorfer S-Bahn-Linie war 1967 die S6 auf der Strecke Ratingen Ost – Rath – Düsseldorf Hauptbahnhof – Düsseldorf-Garath, 1968 erfolgte die Verlängerung über Hösel, Kettwig und Werden bis zum Essener Hauptbahnhof. Dieser nördliche Abschnitt der S6 ist eine wichtige Nahverkehrsader und insbesondere die Bahnhöfe Rath-Mitte, Rath, Ratingen Ost und Hösel haben eine große Bedeutung für Pendler zur Düsseldorfer Innenstadt. Im Bereich der Bahnhöfe Ratingen Ost und Hösel sind die Rheinbahn-Buslinien fast vollständig auf die beiden S-Bahnstationen ausgerichtet.

 Düsseldorf-Rath

Während der Sommerferien werden sechs Bahnhöfe im Verlauf der nördlichen S6 saniert und zum Teil umgebaut. Das Bild zeigt den neuen Mittelbahnsteig in Düsseldorf-Rath und davor (zwischen den Gleisen) eine neue Rampe für einen barrierefreien Zugang. Im Vordergrund der bisherige Bahnsteig in Richtung Düsseldorf.

In den diesjährigen Sommerferien (7. Juli bis 19. August 2012) werden Sanierungsarbeiten an sechs Bahnhöfen entlang des nördlichen Abschnittes der Linie S6 ausgeführt. Ab Düsseldorf-Derendorf werden die Züge der S6 deshalb über Unterrath zum Flughafen-Terminal umgeleitet und der weitere Abschnitt nach Essen wird von Ersatzbussen bedient. Entsprechend der Bedeutung der Verbindung und der Länge des gesperrten Abschnittes von rund 30 km wurde von der Bahn AG ein Schienenersatzverkehr von besonderem Ausmaß eingerichtet: Montags bis freitags fahren bis zu neun Busse pro Stunde und Richtung, am Wochenende gibt es immerhin noch sechs Fahrten pro Stunde und Richtung. In Düsseldorf-Unterrath erfolgen die Abfahrten dabei konzentriert im Anschluss an die Züge der S6, in der Gegenrichtung von Essen nach Düsseldorf wird überwiegend nach gleichmäßigem Taktfahrplan gefahren (montags bis freitags von 3:40 bis 20:40 Uhr Abfahrten im 10-Minuten-Takt). Es werden zwei sich überlagernde Verbindungen angeboten:

  • Busse, die an allen Unterwegsbahnhöfen halten (Fahrzeit 71 Minuten), 
  • Schnellbusse, die zwischen Unterrath und Ratingen Ost sowie zwischen Essen-Werden und Essen Hauptbahnhof ohne Halt verkehren (Fahrzeit 62 Minuten).

Düsseldorf-Unterrath

In Essen wenden die Ersatzbusse vor dem Hauptbahnhof, in Düsseldorf-Unterrath fahren die Wagen ohne Fahrgäste vom S-Bahnhof noch ein kurzes Stück weiter bis in ein Büroviertel in Flughafennähe. Am 18. Juli warten hier in einer „bunten Reihe“ Fahrzeuge von BVR und den Firmen Urban (vorne, Wagen ex-Oberhausen), Graf und Schiwy ihre Wendezeiten ab.

Werktags sind fast 30 Gelenkbusse im Einsatz. Neben der Busverkehr Rheinland GmbH fährt eine bunt gemischte Flotte von verschiedenen Unternehmerfahrzeugen aus den Kreisen Bergheim und Düren sowie von etlichen Firmen aus dem Ruhrgebiet. Die Rheinbahn ist an dem Ersatzverkehr zwar nicht beteiligt, im Düsseldorfer Norden, in Ratingen und in Hösel sind die in dichtem Takt fahrenden Ersatzbusse aber ein ungewöhnlicher Blickfang neben den Rheinbahnwagen.

Rheinbahnbusse bis nach Essen

Neben der „großen Sperrung“ auf der S6 gibt es noch weitere baustellenbedingte Unterbrechungen des Schienenverkehrs, so auch für etwas mehr als zwei Wochen auf der Linie S9 zwischen Essen-Steele und Velbert-Langenberg. Seit dem 21. Juli bis einschließlich 5. August 2012 fahren auf diesem Abschnitt Ersatzbusse, und zwar Rheinbahnbusse des Btf. Mettmann mit Personal der Fa. Elba.

Essen-Steele

Rheinbahnbusse kommen auf den Linien 772 und 774 zwar regelmäßig nach Essen-Kettwig, Gegenüberstellungen mit den gelben Fahrzeugen der Essener Verkehrs AG ergeben sich hier aber nicht. Die auf dem Ersatzverkehr für die S9 eingesetzten Gelenkbusse zeigen sich in Steele dafür umso häufiger neben EVAG-Wagen. Im Bild vom 23. Juli 2012 sind zwei Citaro-Gelenkbusse beider Unternehmen zu sehen.

 Rheinbahnfahrzeuge gelangen damit in Bereiche, in denen sie sonst nicht (mehr) zu sehen sind: Zum Langenberger Bahnhof bzw. nach Velbert-Nierenhof fahren die Rheinbahn-Linien 770 und 771 seit September 2001 nicht mehr und in Essen-Steele sind Rheinbahnwagen üblicherweise gar nicht zu sehen. Hier kommt es mit den Ersatzbussen regelmäßig zu Treffen mit den gelben EVAG-Bussen und teilweise auch mit Wagen der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn.

(ve)

Aktuell

15. Oktober

25 Jahre "Linie D" war Grund genug, den historischen Rheinbahn-Betriebshof Am Steinberg für Besucher zu öffnen. Von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr waren die Tore geöffnet. Ungewöhnlich: Nicht die ausgestellten historischen Fahrzeuge oder der Zubringerverkehr mit fünf Oldtimerzügen standen zuerst im Vordergrund des Interesses. Sie wurden von vielen Besuchern erst einmal "links liegengelassen".

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"Linie D" wurde 1992 vor 25 Jahren gegründet. Aus diesem Anlass beschäftigt sich die neue Ausgabe u. a. mit Themen rund um den Verein. Selbstverständlich berichten wir auch wieder Interessantes über den aktuellen und historischen Nahverkehr in der Region Düsseldorf.

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Aktuell:
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Die Rheinbahn in Daten

Nahverkehrsgeschichte der Region:
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"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

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www.am-steinberg.com