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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

10. Februar 2013 - Die Queen auf dem besten Weg

 
Momentan präsentiert sich die Queen Mary von außen schon fast komplett, nur die Rücklichter fehlen noch. Kleinigkeiten, wie das Überlackieren der Schrauben für die Stoßstange, stehen noch aus.

Wie bereits kürzlich hier berichtet, widmet sich die Arbeitsgruppe Fahrzeuge derzeit wieder Verstärkt dem Triebwagen 2151, der "Queen Mary". In den letzten Wochen konnten die fehlenden Fenster eingebaut werden, darunter auch die etwas kompliziertere zweiteilige Heckscheibe. Als nächstes müssen die Fenster abschließend abgedichtet werden, damit die wertvolle Holzverkleidung im Fahrzeuginneren keine Feuchtigkeit abbekommt.

Der Blick in den Innenraum verrät: Nicht unbedingt der Typische "Achtachser".

Weiterhin wird die Frontscheibe, die momentan noch aus Plexiglas besteht, durch echtes Glas getauscht. Während der Abstellzeit im Betriebshof Wersten wurde die Scheibe durch Vandalen zerstört.

 

Das letzte Stückchen Fenstergummi wird eingezogen.

Das Einbauen der Scheiben fordert einen bestimmten Ablauf: Zunächst werden Verkalkungen im Bereich der alten Fenstergummis von der Scheibe entfernt, dann wird das Gummi passend zugeschnitten. Als nächstes wird ein Draht in das Gummi eingesetzt. Sobald das Fenster von Innen in den Rahmen eingesetzt wurde, dient dieser Draht dazu, das Fenstergummi über den Rahmen zu ziehen.

Die Heckscheibe erfordert ein etwas anderes Verfahren beim Einbau. Das Fenstergummi kann nicht mitsamt der beiden Scheibenteile in den Wagenkasten gezogen werden. Deswegen muss zunächst das Gummi um die provisorisch zusammengesetzte Scheibe gezogen werden. Anschließend wird das Gummi geteilt und die beiden Scheibenhälften getrennt eingesetzt. Besonders knifflig: Die beiden Teile dürfen dabei nicht aneinander liegen sondern müssen zur Seite gedrückt werden, damit in der Mitte später noch Platz für die Leiste ist.

Doch nicht nur das Äußere des Fahrzeugs bereitet den Mitgliedern eine Menge Arbeit. Sobald die Fenster eingesetzt sind, ist die Innenverkleidung wieder einzubauen, welche die Fenster zusätzlich im Rahmen hält. Pro Fenster sind 5 Holzleisten einzusetzen, was bei den rund 30 Fenstern, die eine solche Verkleidung aufweisen, ca. 150 Leisten ergibt: Ein 150-Teile-Puzzle in extra groß. Doch damit nicht genug, sobald die Verkleidungen wieder eingesetzt sind, müssen sie schrittweise wieder ausgebaut und einzeln aufgearbeitet werden.

(jz)

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