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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

10. November 2013 – KVB-Kran hilft beim Bahnsteigbau.

KVB-Kran
Der Kranwagen K VB 950 der Kölner Verkehrsbetriebe verfügt an Bug und Heck über absenkbare Schienenfahrwerke, die einen Einsatz auch im unabhängigen Gleiskörper (oder auf Tunnelstrecken) ermöglichen. Im Bild vom 9. November 2013 wird gerade ein Fertigteil des neuen Hochbahnsteiges an der Hst. Lohweg eingepasst.

In der Hansaallee rüstet die Rheinbahn zurzeit zwei Haltestellen der Linien U74, U76 bzw. U77 mit neuen Hochbahnsteigen aus. Am Heerdter Sandberg und am Lohweg entstehen jeweils zwei 60 Meter lange und 3,30 Meter breite Seitenhochbahnsteige aus Beton-Fertigteilen. Eine Besonderheit ist die Länge der verwendeten Betonsegmente: Da die Fundamente für die Bahnsteige Rücksicht auf die vorhandenen Kastanien nehmen, die in der Hansaallee entlang der Stadtbahntrasse wachsen, ergeben sich „Spannweiten“ von bis zu 7,50 Metern zwischen den einzelnen Sockeln. Die in der Hansaallee verwendeten Bauteile sind somit bis zu dreimal so lang wie bei den bisher üblichen Hochbahnsteigen.

KVB-Kran
Gesamtaufnahme der Situation an der Hst. Lohweg am 9. November 2013. Während der KVB-Kranwagen ein Fertigteil für den neuen Hochbahnsteig in Richtung Lörick bzw. Krefeld herangefahren hat, sind für den Bahnsteig der Gegenrichtung vorerst nur die Stützsegmente zu erkennen. Im Hintergrund finden zusätzliche Gleisbauarbeiten statt.

Für die Montage von Fertigteilen in dieser Dimension, die ein Einzelgewicht von bis zu 10 Tonnen haben, können nicht – wie sonst üblich – schienengängige Bagger verwendet werden. Hilfe leistet deshalb an den drei ersten Wochenenden im November der 40-Tonnen-Kran der Kölner Verkehrsbetriebe, der als Straßenfahrzeug zusätzlich mit einer Schienenfahreinrichtung ausgestattet ist und natürlich auch über seitlich ausfahrbare Stützen verfügt. Die Beton-Fertigteile für die Hochbahnsteige können mit dem KVB-Kran in den Baustellenbereichen an den Einbauort verfahren und millimetergenau eingepasst werden.

KVB-Kran
Der Bau der neuen Hochbahnsteige an der Hst. Heerdter Sandberg wurde am Wochenende 1./3. November begonnen und an diesem Wochenende konnte die Montage der Fertigteile wie geplant abgeschlossen werden. Der Rohbau steht damit, jetzt folgen die Pflasterarbeiten sowie die weitere Ausstattung mit Geländern, Wartehallen und Informations-/Betriebstechnik. Die Eröffnung ist für März 2014 vorgesehen.

Aus betrieblicher Sicht ist die Kooperation zwischen Rheinbahn und Kölner Verkehrsbetrieben eine sinnvolle und nachvollziehbare Angelegenheit. Die Rheinbahn verfügt seit 2002 nicht mehr über einen eigenen schienengängigen Kranwagen, so dass eine Zusammenarbeit zwischen den Nachbarbetrieben auf der Hand liegt. Die „traditionelle Rivalität“ der beiden rheinischen Großstädte, die in der Karnevalszeit und auf sportlicher Ebene gerne betont wird, spielt hierbei natürlich keine Rolle. In der lokalen Berichterstattung über den Einsatz des KVB-Kranes in Düsseldorf sorgt dieser Umstand dennoch am ehesten für Aufmerksamkeit.

Während der Bauarbeiten in der Hansaallee können an den drei Wochenenden 1./3., 8./10. und 15./17. November jeweils von Freitagabend bis Sonntag Betriebsschluss die Stadtbahnlinien nicht wie gewohnt verkehren. Aus Richtung Benrath, Holthausen und Hauptbahnhof kommend enden die Linien U74, U76 und U77 jeweils am Belsenplatz. Für die Linien U74 und U76 besteht von hier ein Busersatzverkehr bis Lörick. Zwischen Lörick und Meerbusch bzw. Krefeld pendeln wieder Stadtbahnen im Anschluss.

KVB-Kran
Zwischen Lörick und Meerbusch bzw. Krefeld wurden die Linien U74 und U76 während der Bauarbeiten im Inselbetrieb eingesetzt. In Lörick ergaben sich dabei regelmäßig scheinbare „Parallelfahrten“: Die linke B80-Traktion hat bereits fertig umgesetzt und wird gleich zur Abfahrtshaltestelle vorziehen, während der Zugverband rechts soeben aus Krefeld eingetroffen ist und nach dem Fahrgastausstieg nun in Falschfahrt durch die Wendeschleife umsetzten wird.

(ve)

Aktuell

15. Oktober

25 Jahre "Linie D" war Grund genug, den historischen Rheinbahn-Betriebshof Am Steinberg für Besucher zu öffnen. Von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr waren die Tore geöffnet. Ungewöhnlich: Nicht die ausgestellten historischen Fahrzeuge oder der Zubringerverkehr mit fünf Oldtimerzügen standen zuerst im Vordergrund des Interesses. Sie wurden von vielen Besuchern erst einmal "links liegengelassen".

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Neu im Shop

<Linie D> Ausgabe 2.2017

 

"Linie D" wurde 1992 vor 25 Jahren gegründet. Aus diesem Anlass beschäftigt sich die neue Ausgabe u. a. mit Themen rund um den Verein. Selbstverständlich berichten wir auch wieder Interessantes über den aktuellen und historischen Nahverkehr in der Region Düsseldorf.

Aus dem Inhalt:

"Linie D" wird 25!
25 Jahre Begeisterung für den Nahverkehr;
Der Steinberg - Ein Industriedenkmal mit Zukunft;
Flexen, Spachteln, Lackieren

Aktuell:
Neue Leichtbaubusse bei der Rheinbahn
Die Rheinbahn in Daten

Nahverkehrsgeschichte der Region:
80 Jahre Rheinbahnbetrieb im "Mettmanner Netz" (Teil 2)

"Linie D" aktuell:
Abschiedsfahrt O 350 MÜ
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Daugavpils

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Düsseldorfer Verkehrsgeschichte - Historische Busse und Bahnen in Düsseldorf

<Linie D>, Ausgabe 1.2015

2010 erschien unter dem Titel "Historische Straßenbahnen in Düsseldorf" erstmalig unsere Zusammenstellung der in Düsseldorf erhaltenen historischen Bahnen. Diese Broschüre wurde nun aktualisiert und um einen Busteil ergänzt:

In Düsseldorf gibt es eine große Anzahl von historischen Straßenbahnen, die überwiegend betriebsfähig sind. Aber auch Oldtimer-Busse vom Büssing-"Schauzenbus" bis zum MAN S 80 repräsentieren die Verkehrsgeschichte in der Landeshauptstadt. Insgesamt sieben historische Busse sind jetzt mit einer kurzen Textbeschreibung, technischen Daten und einem Bild in die Broschüre neu aufgenommen worden.

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"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

Weitere Informationen auch unter
www.am-steinberg.com