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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

20. Oktober 2013 – Herbstliche Sonderfahrt mit dem K66 2269

2269

Kurz vor dem Ende der heutigen Fahrt riss die Wolkendecke auf und die Sonne zeigte sich kurz vor dem Beginn der Dämmerung von einem strahlend blauen Himmel. In der Schleife Holthausen posiert dabei der K66 und glänzt dank Neulackierung mit der Sonne um die Wette.

Mehrmals im Jahr veranstaltet die "Linie D" Sonderfahrten für ihre Mitglieder. Heute fand eine Fahrt mit dem letzten erhaltenen Gelenktriebwagen "K66" statt, der im Rahmen einer Neulackierung auch die Fahrzeugnummer 2269 erhalten hat, die er in seinen letzten Einsatzjahren trug.

2269

Auf Wendefahrt benutzte der K66 2269 auch den planmäßig nicht genutzten Abzweig von der Kaiserstraße in die Sternstraße.

Im Jahr 1966 beschaffte die Rheinbahn fünf achtachsige Gelenktriebwagen (Wagennummern 1265 bis 1269) und dazu passend drei vierachsige Großraumbeiwagen (Wagennummern 1205 bis 1207) des Typs "K66" für die Fernlinie "K" von Düsseldorf nach Krefeld - wegen der bis heute existierenden Stumpfendstelle auf dem Krefelder Ostwall in Zweirichtungsausführung. Ab Mitte der 1970er Jahren wurden die K66 von den gerade ausgelieferten Wagen des Typs "GT8S" von der Fernlinie nach Krefeld verdrängt und gelangten von nun an auf den Ortslinien der Rheinbahn zum Einsatz.

Die Fahrzeuge des Typs "K66" stellten stets eine Splittergattung im Fuhrpark der Rheinbahn dar und wurden bis in die frühen 1990er Jahre ausgemustert. Zuletzt standen die Triebwagen, zwischenzeitlich in 2265 bis 2269 umgenummert, insbesondere auf den Linien 702 (Unterrath S-Bahnhof - Kirchplatz), 708 (Heinrichstraße - Hamm S-Bahnhof) und 712 (Ratingen Mitte - Volmerswerther Str.) im Einsatz.

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In den letzten Einsatzjahren gehörten die K66-Triebwagen zum vertrauten Blick auf der Linie 708. Die Haltestelle Grunerstraße, an der unser Sonderwagen einen kurzen Halt einlegte, wird, wie die benachbarte Haltestelle Hansaplatz auch, in Kürze barrierefrei umgebaut und so für den zukünftigen Einsatz von NF8U-Zugverbänden auf der projektierten Linie U71 ertüchtigt. Das Liniensignal 708 wird dann mit Eröffnung der Wehrhahn-Linie auf diesem Abschnitt der Vergangenheit angehören.

Bis auf den Beiwagen 1206, nach seinem Einsatzende auf der Linie "K" als Einrichtungswagen genutzt und heute als Museumswagen erhalten, überlebte nur der Triebwagen 1269 als letzter Vertreter eigener Fahrzeuge für die Krefelder Fernlinie in der Obhut der "Linie D" und steht seit 2006 wieder für Sonderfahrten zur Verfügung.

In diesem Jahr erhielt der Triebwagen eine Neulackierung, die er zum ersten Mal im Rahmen des großen Straßenbahnkorsos der Rheinbahn zum Düsseldorfer Stadtjubiläum am 29. September einer breiten Öffentlichkeit präsentieren konnte, und seine letzte Fahrzeugnummer 2269 zurück. Heute hatten auch die Mitglieder der "Linie D" im Rahmen einer Sonderfahrt die Gelegenheit, den neu lackierten Wagen in Augenschein zu nehmen. Passend zur neuen "alten" Nummer des K66 führte die Fahrt entlang der letzten Einsatzstrecken dieses Fahrzeugtyps nach Hamm, Mörsenbroich, Unterrath, Ratingen und Holthausen.

(as)

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1. Februar 2018

Anfang März startet das Stadtrundfahrtenprogramm 2018. Bis Dezember gibt es auch in diesem Jahr wieder abwechslungsreiche Rundfahrten mit historischen Straßenbahnen der Rheinbahn. Auch eine neue Tour - die "Weinfahrt" ist dabei.

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"Linie D" wurde 1992 vor 25 Jahren gegründet. Aus diesem Anlass beschäftigt sich die neue Ausgabe u. a. mit Themen rund um den Verein. Selbstverständlich berichten wir auch wieder Interessantes über den aktuellen und historischen Nahverkehr in der Region Düsseldorf.

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"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

Weitere Informationen auch unter
www.am-steinberg.com