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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

15. April 2014 – Neue Hochbahnsteige in der Hansaallee

Hansaallee
Die neuen Hochbahnsteige an der Haltestelle „Heerdter Sandberg“. Die Gründungsstrecke der Rheinbahn verläuft im Zuge der Hansaallee und der dazugehörige Baumbestand hat auch den Bau der Bahnsteige beeinflusst. Zum Standard der erneuerten Stationen gehören u.a. dynamische Fahrtanzeiger mit Sprachausgabe und transparente Wartehallen.

An den Stadtbahnhaltestellen „Lohweg“ und „Heerdter Sandberg“ wurden heute Mittag neue Hochbahnsteige in Betrieb genommen. Die Linien U74, U76 und U77 sind damit an zwei weiteren Stationen stufenlos erreichbar. Auch für Fahrgäste, die keine Mobilitätseinschränkungen haben, ist der Ein- und Ausstieg jetzt bequemer und schneller.

An beiden Haltestellen befinden sich die neuen 95 cm hohen Seitenbahnsteige jeweils gegenüberliegend, die Haltepositionen wurden damit zusammengefasst (am Lohweg östlich der Kreuzung Heerdter Lohweg und Niederkasseler Lohweg, am Heerdter Sandberg westlich der Querung von Heerdter Sandberg und Niederkasseler Kirchweg). Der Zugang erfolgt jeweils über Flache Rampen. Um Platz für die neuen Bahnsteige zu schaffen, waren die Gleise vorab näher zusammengerückt worden, was auch Änderungen an der Oberleitungsanlage erforderlich machte.

Hansaallee
Blick auf die neuen Bahnsteige am Lohweg. In der Bildmitte sind die zusammengerückte Gleisführung, rechts und links die stufenlosen Rampenzugänge zu den Bahnsteigen zu erkennen.

Die Bauarbeiten haben neun Monate gedauert und insgesamt 4,75 Mio. EUR gekostet. Wegen des vorhandenen Baumbestandes im Zuge der Hansaallee mussten besonders lange Fertigteile für den Bahnsteigbau verwendet werden, damit die Fundamente jeweils genau zwischen den Bäumen angeordnet werden konnten. Die einzelnen Betonteile der Bahnsteige haben deshalb eine Länge von bis zu 7,50 Metern und auch ein entsprechend höheres Gewicht. Für den Einbau war im November 2013 ein schienengängiger Kran der Kölner Verkehrsbetriebe in „Amtshilfe“ im Einsatz gewesen (siehe hier)

Beabsichtigt ist, alle Haltestellen des „Hochflurstadtbahnnetzes“ (Zulaufstrecken des Innenstadttunnels Hauptbahnhof – Heinrich-Heine-Allee, Linien U70 und U74 bis U79, Einsatz von hochflurigen Stadtbahnwagen der Typen GT8SU und B80) bis zum Jahr 2022 barrierefrei auszubauen. Die Arbeiten für die nächsten Hochbahnsteige werden noch in diesem Jahr an den Stationen Krefeld-Königshof sowie in Düsseldorf am Rheinbahnhaus und am Dominikus-Krankenhaus beginnen. Im nächsten Jahr steht der Umbau der Station am Nikolaus-Knopp-Platz auf dem Plan.

Hansaallee
Zusammen mit den Hochbahnsteigen wurden auch die Zugänge und Überwege nach den neuesten Gesichtspunkten angelegt. Die diagonallaufenden Überwege sind mit Springlichtern, Warntönen und auffälligen Piktogrammen gesichert, für Sehbehinderte sind außerdem taktile Leitstreifen sowie akustische und fühlbare Hilfen vorhanden.

Auch im zukünftigen „Niederflurstadtbahnnetz“ (Zulaufstrecken der Wehrhahnlinie, ab 2015 Linien U71 bis U73 mit niederflurigen NF8 U) werden noch einige Haltestellen mit einem ebenerdigen Zugang ausgestattet. Entsprechend des niederflurigen Wagenbodens der NF8 U werden die Bahnsteige hier auf eine Höhe von 30 cm angehoben.

(ve)

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