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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

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3. Juli - Weltbeste Radfahrer starten zur Tour de France in Düsseldorf und im Kreis Mettmann

Stadtrundfahrten

Vom 29. Juni bis zum 2. Juli stand Düsseldorf ganz im Zeichen des Grand Départ. (NF8U 3363, Foto: hm)

Der Grand Départ der 104. Tour de France fand in diesem Jahr vom 29. Juni bis zum 2. Juli in Düsseldorf statt. Zu ihrer ersten Etappe starteten die 198 Fahrer am Samstag, 1. Juli 2017 in Düsseldorf mit einem 14 km langen Einzelzeitfahren. Die zweite 202 km lange Etappe der Tour von Düsseldorf nach Lüttich begann am Sonntag, 2. Juli 2017 in der Düsseldorfer Altstadt. Sie führte via Grafenberger Wald mit einer ersten Bergwertung, Erkrath, Mettmann und Ratingen wieder zurück nach Düsseldorf und weiter über den Rhein nach Neuss sowie Mönchengladbach nach Lüttich dem Etappenziel.

Wochen im Voraus begannen bereits die Vorbereitungen auf dieses große Event. Überall wurden Häuser geschmückt, Parkverbote vorbereitet sowie Absperrungen aufgestellt. Auch die Rheinbahn bereitete sich auf ein sehr hohes Fahrgastaufkommen vor. Schließlich wurden weit über 1 Million Besucher in der Landeshauptstadt und den angrenzenden Städten entlang der Fahrstrecke erwartet, deren An- und Abreise zu der Veranstaltung aufgrund der großflächigen Sperrungen im Bedienungsgebiet zu organisieren war und eine hohe Herausforderung darstellten, welche aber im Nachhinein gesehen gut gemeistert wurden.

Das Neandertal-Museum, das an der zweiten Etappe lag, begrüßte die Fahrer mit mehreren Trikots an der Außenfassade. Entlang der Tourstrecke wurden bunt angemalte Fahrräder aufgestellt (Foto: pj).

Auch mit ihrer Fahrzeugflotte warb die Rheinbahn für den Grand Départ. Neben zwei Bussen und einem B80 (4011) wurde auch ein NF8U (3363) mit Werbung für die Tour de France beklebt.

Triebwagen 3363 mit Vollwerbung für die Tour am S-Bahnhof Wehrhahn, 15. Februar 2017. (Foto: ck)

Während sich die Sperrungen am Samstag (1. Juli 2017) noch nicht allzu sehr auf den Straßen- und Stadtbahnbereich auswirkten, nur die SL 706 und 709 sowie einige Buslinien wurden umgeleitet, wurde es dann am Sonntag (2. Juli 2017) spannend.

Die U71 wurde beispielsweise mit der U73 kombiniert. So endeten die Bahnen der U71 aus Benrath kommend an der Universität und fuhren von dort weiter als U73 bis zum Staufenplatz, wo auch die U72 endete.

Betroffen waren ebenfalls die Straßenbahnen an der Oberfläche. Die Bahnen der 706 und 709 fuhren ab Bilker Kirche eine Umleitung über den Linienweg der 707 (706 bis Morsestraße, weiter via 701 bis Berliner Allee und danach normaler Linienweg); die Züge der Linien 705 und 701 endeten von Eller bzw. Steinberg kommend am Graf-Adolf-Platz. Am frühen Nachmittag konnten die Sperrungen dann nach und nach aufgehoben werden.

Triebwagen 2024 der Linie 705 zum Graf-Adolf-Platz abfahrbereit an der Vennhauser Allee, 2. Juli 2017. (Bild: pj).

Auch die Regiobahn (Mettmann - Düsseldorf - Neuss - Kaarst) musste sich auf den großen Besucherandrang einstellen und hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen. Da man einen 15-Minuten- Takt zwischen Düsseldorf und Mettmann anbieten wollte, für den die Fahrzeugflotte nicht ausreichte, weil alle Fahrten in Doppeltraktion gefahren werden sollten, wurden zwei Triebwagen der Bayernbahn leihweise nach Mettmann überführt. Am Samstag zum Zeitfahren hatten die vormals in Schleswig-Holstein und Hamburg bei der AKN eingesetzten Wagen ihren ersten Einsatztag.

VT 2.39 und 2.42 in Mettmann-Zentrum. (Foto: pj).

(Text: pj)

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13. Mai 2020

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den historischen Nahverkehr in Düsseldorf sowie auf das Vereinsleben der „Linie D“. Die historischen Stadtrundfahrten sowie die Charterfahrten der Rheinbahn werden bis vorerst 30. August 2020 nicht durchgeführt.

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