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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

15. September 2018 – Sombers, Stropmütze, Tückmantel und andere Haaner Spezialitäten

H-Schilder Hilden 

„Sombers" und „Stropmütze“ sind keine alternativen Kopfbedeckungen und „Tückmantel“ auch kein Kleidungsstück, wie man vielleicht annehmen könnte. Die Haaner Bürger kennen diese Bezeichnungen: Es sind Haltestellen der Rheinbahn-Busse im Stadtgebiet. Auch in Haan wurden die ausrangierten Schilder verkauft und fanden eine neue Heimat.

Von "Sombers", alten Haaner Höfen im Südwesten der Stadt zwischen Tenger und Steinkulle und der bereits im 18. Jahrhundert urkundlich erwähnten Siedlung „Stropmütze“ an der Gruitener Straße in Haan bis zu den alten Hofanlagen „Tückmantel“ im Nordosten Haans, an der Grenze zu Wuppertal-Vohwinkel reicht das Bedienungsgebiet der Düsseldorfer Rheinbahn. Auch andere alte Ortsbezeichnungen wie "Windhövel", "Pütt", "Hasenhaus" oder der "Nachbarsberg" weckten bei den Haaner Bürgern schöne Erinnerungen an Fahrten mit den Rheinbahn-Bussen, die es zu bewahren galt.

Am heutigen Samstag, 15.September, standen die ausgemusterten Haltestellenschilder in der Wagenhalle des Bauhofs der Stadt Haan nun zum Verkauf. Von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr konnten die Haaner ihr „Lieblingsschild“ mit nach Hause nehmen.

Wer es auf mehrere Exemplare abgesehen hatte, war um ausgefallene Ideen nicht verlegen: Selbst ein Bagger kam zum Einsatz, um die rund 20 kg schweren Tafeln nach Hause zu transportieren.

Mitunter erwies sich aber das gewählte Transportmittel auch als völlig ungeeignet. Selbst mit vereinten Kräften der "Linie D" (von links: Oliver Schmidt, Étienne Schlarmann, Nikolaus Tesche; verdeckt: Ehab Gatea) ließ sich dieses Schild leider nicht falten.

Selbst die ganz jungen Haaner waren engagiert im Einsatz, um ihr persönliches Schild zu ergattern, darunter so manch ein „angehender Busfahrer“, der sehr konkrete Vorstellungen für den Verwendungszweck im Kinderzimmer entwickelt hatte.

Natürlich war auch in Haan wieder der Blickfang für den Partyraum oder den Hausgarten gefragt. Bereits gegen 9:30 Uhr warteten die Ersten ungeduldig auf die Öffnung des Bauhofs, damit ihr Favorit nicht in die falschen Hände gelangte.

Organisiert wurde diese Aktion von der Stadtverwaltung Haan, der Rheinbahn und der "Linie D". Auch der Vereinsstand war vertreten und konnte interessierte Haaner über den Verein informieren.

Die Rheinbahn stiftet den Verkaufserlös, wie bereits in anderen Städten, für einen sozialen Zweck.

(bm)

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13. Mai 2020

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den historischen Nahverkehr in Düsseldorf sowie auf das Vereinsleben der „Linie D“. Die historischen Stadtrundfahrten sowie die Charterfahrten der Rheinbahn werden bis vorerst 30. August 2020 nicht durchgeführt.

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