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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

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29. August 2018 – Metrobus-Linien nehmen ihren Betrieb auf

H-Schilder Hilden 

Zwei Metrobusse der Linie M1 (Freiligrathplatz - Gerresheim S - Benrath S) am südlichen Endpunkt in Benrath,Solaris Urbino 18 IV 8617 und 8608 am 02.09.2018.

Mit dem heutigen Fahrplanwechsel setzt die Rheinbahn zahlreiche Verbesserungen in ihrem Angebot um. Am auffälligsten sind dabei die drei neuen Metrobus-Linien, die mit dem Slogan „Weniger Stop. Mehr Go!“ ein gänzlich neues Angebot bieten.

Unter der „Strategie Rheinbahn 2021“ arbeitet das Düsseldorfer Verkehrsunternehmen an dem Ziel, im Zeitraum von 2016 bis 2021 insgesamt 26 Millionen zusätzliche Fahrgäste zu gewinnen (+ 6%). Dies soll durch die Schaffung neuer Angebote, wie beispielsweise die Einrichtung neuer Schnellbusse ins Umland, den (Aus-) Bau von Park&Ride-Plätzen, sowie die Schaffung schneller innerstädtischer Buslinien, die bestehende Buslinien entlasten und, ohne die Innenstadt zu berühren, tangentiale Querverbindungen zwischen Stadt- und Straßenbahnstrecken herstellen, geschehen.

Das grüne Logo weist deutlich auf das neue Produkt "Metrobus" hin. Es weicht in der Farbe als auch in der Schriftform vom Corporate Design der Rheinbahn ab. (Quelle: Rheinbahn)

Konzeption des Metrobus-Netzes

In der ursprünglichen Strategie der Rheinbahn waren für dieses neue „Metrobus“ genannte Angebot 5 neue Buslinien im 10-Minuten-Takt vorgesehen. Im Januar 2018 beauftragte der Ordnungs- und Verkehrsausschuss (OVA) der Stadt Düsseldorf die Rheinbahn mit der Einführung von zunächst drei Metrobus-Linien im 20-Minuten-Takt.

Die Betriebsaufnahme erfolgte mit dem heutigem Fahrplanwechsel auf den Linien

M1: Freiligrathplatz – Gerresheim S – Benrath S
M2: Nikolaus-Knopp-Platz – Heinrichstraße – Burgmüllerstraße und
M3: Am Seestern – Universität – Reisholz S (ersetzt im Abschnitt Bilk S – Universität die bisherige Linie SB56)

Die Metrobusse verkehren dabei montags bis freitags im Zeitraum von 6 Uhr bis 21 Uhr, samstags von 8 Uhr bis 21 Uhr.

Die Übersicht zeigt die tangentiale Struktur der Metrobus-Strecken. Die Düsseldorfer Innenstadt wird nicht berührt. (Quelle: Rheinbahn)

Schaffung der Infrastruktur

Um eine Verringerung der Reisezeiten zu erreichen, halten die Metrobusse nur an wichtigen (Umsteige-) Haltestellen. Zudem wurden und werden insgesamt 23 Maßnahmen zur Beschleunigung entlang der Metrobus-Linien wie Vorrangschaltungen an Ampeln und die Schaffung von Busspuren umgesetzt. Zudem werden auch die Haltestellen der Metrobusse barrierefrei ausgebaut und mit dynamischer Fahrgastinformation sowie Wetterschutz versehen.

Haltestelle Benrath S: Wetterschutz und Haltestellenschilder sind unübersehbar mit dem "M" gekennzeichnet, die auf das neue Verkehrsangebot der Rheinbahn an dieser Haltestelle hinweist.

Anschaffung spezieller Metrobusse

Auf den drei Metrobus-Linien kommen 17 Busse vom Typ Urbino 18 IV des polnischen Herstellers Solaris zum Einsatz, die die Wagennummern 8601 bis 8617 erhalten haben. Die 18 Meter langen Gelenkbusse erfüllen die Abgasnorm Euro 6 und sind, erstmals bei der Rheinbahn, mit vier Doppeltüren für den schnellen Fahrgastwechsel ausgestattet, womit das Vorzeigen des Tickets beim Fahrer entfällt. Darüber hinaus verfügen die Metrobusse über USB-Ladebuchsen, WLAN sowie, ebenfalls neu in Rheinbahn-Bussen, einen Fahrscheinautomaten.

Solaris-Bus 8614 am 02.09.2018 in Benrath.

Metrobusse als Oldtimer

Um sich ab den späten 1950er Jahren auf dem deutschen Omnibusmarkt behaupten zu können, bildeten die beiden Hersteller MAN und Krauss-Maffei ein gemeinsames Joint Venture. Wichtigster Bestandteil der Zusammenarbeit war die Neuentwicklung eines Stadtbusses, der unter der Markenbezeichnung „Metrobus“ vertrieben wurde. Die Rheinbahn beschaffte in den 1960er Jahren insgesamt 125 „Metrobusse“ von MAN – 2 von ihnen sind auch heute noch vorhanden: Der Wagen 8921 als Oldtimerbus und der Wagen 9856, der als Infobus eingesetzt wird.

Auch ein "Metrobus": Der MAN-Metrobus 8921 am 19.05.2018 in Ratingen.

(Text: as, Fotos: hm)

Aktuell

29. September 2018

Keine Leichtgewichte und schon gar nicht „von Pappe“ waren die 99 Haltestellentafeln, die am Samstag, 29. September 2018, im Bürgerhaus von Erkrath-Hochdahl von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr zum Verkauf standen. Wer sich sein Stück Erkrather Verkehrsgeschichte sichern wollte, hatte sich schon lange vor dem Öffnen der Portale der Erkrather Bürgerhalle in die Warteschlange eingereiht.

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Neu im Shop

<Linie D> Ausgabe 1.2018

 

Aus dem Inhalt:

Düsseldorfer Haltestellen im Wandel der Zeit,

80 Jahre Rheinbahnbetrieb im "Mettmanner Netz" (Fortsetzung)

Rote Engel

Streckenverlängerung in Rath

 

3,00 EUR

(zuzüglich Porto und Verpackung)

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zur Bestellung: redaktion@linied.net

Düsseldorfer Verkehrsgeschichte - Historische Busse und Bahnen in Düsseldorf

<Linie D>, Ausgabe 1.2015

2010 erschien unter dem Titel "Historische Straßenbahnen in Düsseldorf" erstmalig unsere Zusammenstellung der in Düsseldorf erhaltenen historischen Bahnen. Diese Broschüre wurde nun aktualisiert und um einen Busteil ergänzt:

In Düsseldorf gibt es eine große Anzahl von historischen Straßenbahnen, die überwiegend betriebsfähig sind. Aber auch Oldtimer-Busse vom Büssing-"Schauzenbus" bis zum MAN S 80 repräsentieren die Verkehrsgeschichte in der Landeshauptstadt. Insgesamt sieben historische Busse sind jetzt mit einer kurzen Textbeschreibung, technischen Daten und einem Bild in die Broschüre neu aufgenommen worden.

4,90 EUR

(zuzüglich Porto und Verpackung)

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zur Bestellung: redaktion@linied.net

 

Steinberg

Steinberg

"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

Weitere Informationen auch unter
www.am-steinberg.com