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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

Fotogalerie

20. Februar 2016: Historischer Pendelverkehr zur Eröffnung des Wehrhahntunnels

Abschied nehmen hieß es am 20. Februar von den oberirdischen Strecken in der Düsseldorfer Innenstadt, die durch die Eröffnung des Wehrhahntunnels und die Umstellung des Liniennetzes ihren Verkehr veloren.

Rheinbahn und „Linie D“ setzen zum Abschied eine historische Linie über die zur Stilllegung anstehenden Streckenabschnitte ein: Acht Züge der Baujahre 1920 bis 1969 fahren im 15-Minuten-Takt zwischen Gerresheim Mitte und Kirchfeldstraße, zwei weitere Wagen fahren zusätzlich einige Extrarunden, so dass insgesamt zehn Oldtimer auf Strecke sind. Das Interesse an diesen Fahrten ist genauso groß wie an der neuen Tunnellinie, so dass die historischen Wagen regelmäßig vollbesetzt sind. Und mancher Fahrgast hat noch nicht genug, als die Oldies ab 17:00 Uhr wieder einrücken.

Michael Kochems hat die historischen Bahnen in der Innenstadt in der Schadowstraße und in der Altstadt fotografisch festgehalten und einen Blick in den Untergrund hat er auch geworfen.

Düwag-Achtachserzug GT8, 2663, Baujahr 1969, erreicht - vom Staufenplatz kommend - die Haltestelle "Pempelforter Straße".

An der gleichen Haltestelle kreuzt der Verbandszug T2+B2, 379+643, Baujahre 1950/1954, die Pempelforter Straße/Kölner Straße

Typisch für den Düsseldorfer Straßenbahnverkehr waren bis Ende des 20. Jahrhundert die Düwag-Gelenkzüge GT6+B4. Hier erreicht der Tw 2432+Bw 1700, Baujahre 1961, die Haltestelle Jacobistraße.

Kriegsstraßenbahnzug T2+B2, 14+332, an der Jacobistraße. An dieser verkehrsreichen Kreuzung mit der Jacobistraße/Tonhallenstraße kreuzt die Linie 707 (Unterrath - Hauptbahnhof - Universität Ost) die Ost-West-Straßenbahnenlinien. U. a. sorgen die beiden großen Kaufhäuser Karstadt und Galeria Kaufhof am Anfang der Einkaufsstraße "Schadowstraße" für regen Verkehr.

In Gegenrichtung ist der Verbandszug nach Gerresheim Mitte unterwegs.

Der älteste betriebsfähige Zweiachserzug der Rheinbahn T2+B2, 583+797, Baujahre 1921/1925, steht im Kontrast zu den Neubauten am Jan-Wellem-Platz.

30 Jahre jünger ist der Düwag-Großraumzug T4+B4, 114+1629, Baujahre 1954/1955. Das zeitlose Design des Straßenbahnzuges schein harmonisch zu den Libeskind-Bauten des Kö-Bogens 1 zu passen.

Der erste Düwag-Gelenkwagen GT6, 2501, Baujahr 1956, hat mit seinem Beiwagen B4, 1689, Baujahr 1961, das neue Geschäfts- und Bürozentrum am Jan-Wellem-Platz erreicht.

NF8 U 3355 vor dem Riesenrad, das für wenige Wochen im Februar am Ende der Königsallee stand und seinen Fahrgästen aus luftiger Höhe einen ausgezeichneten Überblick über das Stadtzentrum bot.

Der Verbandszug hat die Haltestelle Heinrich-Heine-Allee/Altstadt in Richtung Gerresheim verlassen. Im Hintergrund steht das Wilhelm-Marx-Haus. Es wurde 1924 bezogen und war damals eines der ersten Hochhäuser in Deutschland.

Endstation: Kirchfeldstraße. Da die oberirdische Strecke in Richtung Bilk bereits am vergangenen Wochenende vom Netz getrennt wurde, enden neben der Linie 703 auch die Linie 712 (Volmerswerth-Ratingen) bis zur Aufnahme des Verkehrs im Wehrhahntunnel hier. Auch die historischen Pendelzüge, hier der Verbandszug, wenden hier.

Ein Blick in den Wehrhahntunnel:

NF8 U 3307 fährt in die Haltestelle Schadowstraße ein.

Im U-Bahnhof Kirchplatz steht eine NF8 U-Doppeltraktion, vorne 3367.

(mk)

Aktuell

13. September 2021

Den bundesweiten Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021 haben Rheinbahn und "Linie D" genutzt, um der interessierten Öffentlichkeit - nach einer Corona-Pause im letzten Jahr - wieder einen Einblick in die denkmalgeschützten Hallen des historischen Betriebshofs Am Steinberg zu gewähren. Gleichzeitig öffnete auch die Jubiläumsausstellung der Rheinbahn in der wieder für Besucher zugänglichen "Abstellhalle" des Depots.

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<Linie D> Ausgabe 1.2021

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Steinberg

Steinberg

"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

Weitere Informationen auch unter
www.am-steinberg.com