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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

30. September 2012 – Die letzte Dienstfahrt

Hartmut Jaschke
Hartmut Jaschke wirft nochmals einen Blick aus dem Fahrschulwagen 5101, seinem langjährigen Arbeitsplatz.

Seit 1974 stand Hartmut Jaschke im Dienst der Rheinbahn. Begonnen hatte er als Straßenbahnfahrer und über vielfältige Stationen in einem buchstäblich bewegten Berufsleben war er zuletzt in der Rheinbahn-Fahrschule tätig. Unzähligen Rheinbahnerinnen und Rheinbahnern hat er den Umgang mit Kurbel und Sollwertgeber beigebracht. Charakteristisch war dabei die ruhige und geduldige Art, mit der er sein Wissen weitergegeben hat.

Hartmut Jaschke, Gründungsmitglied der „Linie D“, war es auch, der Zugbegleiter des Vereins ausbildete und einer kleinen Gruppe von Mitgliedern auch das Straßenbahnfahren in Theorie und Praxis lehrte. Der Verein ist deshalb in der Lage, für historische Stadtrundfahrten ehrenamtliches Fahr- und Begleitpersonal stellen zu können.

Hartmut Jaschke
Es gibt immer etwas zu lachen, und selbst bei der Abschiedsfahrt sollte es nicht vollkommen ernst zugehen. Hartmut Jaschke zum letzten Mal an der Kurbel.

Heute hat Hartmut Jaschke nun seine letzte Linienfahrt angetreten. Um ihm den Abschied ein kleines bisschen zu erleichtern, wurde er von Weggefährten, Kollegen und Vereinsmitgliedern ohne Ankündigung von seinem Dienst auf der Linie 713 mit dem Fahrschulwagen 5101 zu einer zünftigen Abschiedstafel abgeholt. Die Überraschung gelang und natürlich genoss Fahrlehrer Jaschke noch einmal die unverhoffte Fahrt in „seinem“ 5101, in dem er reichlich Zeit seines Berufslebens verbracht hatte.

Hartmut Jaschke
Goldene Schattenschrift, Flügelrad und das Rheinbahn-Rad der 1970er und 1980er Jahre symbolisieren den langen Zeitraum, den Hartmut Jaschke im Unternehmen tätig war (Anschrift am Fahrschulwagen 5101 für die Abschiedsfahrt).

Nicht zuletzt aufgrund des symbolträchtigen Abschieds ließ sich die Wehmut nicht unterdrücken. Aber dass die Zukunft eher ein Un-Ruhestand sein wird, das steht schon fest, denn Hartmut Jaschke wird der „Linie D“ und auch der Rheinbahn erhalten bleiben, nur eben nicht mehr an Fahrkurbel.

(ve)

Aktuell

13. September 2021

Den bundesweiten Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021 haben Rheinbahn und "Linie D" genutzt, um der interessierten Öffentlichkeit - nach einer Corona-Pause im letzten Jahr - wieder einen Einblick in die denkmalgeschützten Hallen des historischen Betriebshofs Am Steinberg zu gewähren. Gleichzeitig öffnete auch die Jubiläumsausstellung der Rheinbahn in der wieder für Besucher zugänglichen "Abstellhalle" des Depots.

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Brigitte und Hans Männel: Düsseldorfer Verkehrsgeschichten (Band 5): "Die Wasserbusse der Rheinbahn"

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Omnibusse kommen in Fahrt

 

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Verbindungen ins Linksrheinsche

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<Linie D> Ausgabe 1.2021

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Der "Fünffensterwagen" wird hundert!

Vor 125 Jahren: Die erste "Elektrische" in Düsseldorf - Start mit Hindernissen

Corneliusplatz - Zeitreise in Ansichtskarten

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Abschied der Talente von der Regiobahn

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Steinberg

Steinberg

"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.

Weitere Informationen auch unter
www.am-steinberg.com