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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

News

18. März 2012 – Begegnungsverbot im Schwarzbachtal

Schwarzbachtal

Das kurze frisch ausgebaute Teilstück der Landstraße im Schwarzbachtal wurde am 9. März 2012 freigegeben. Straße und Böschung zeigen sich noch vollkommen „kahl“. Die meisten Kurse auf der Linie 749 werden vom Essener Unternehmer Mesenhohl gefahren, einer der „gelben Busse“ ist am 18. März 2012 in Richtung Düsseldorf-Kaiserswerth unterwegs (Wagen 9112).

Die Rheinbahn betreibt in den Kreisen Neuss und Mettmann zahlreiche Buslinien im „Überlandverkehr“. Das Spektrum reicht dabei von dichtem Taktverkehr auf Bundesstraßen bis hin zu ländlich-romantischen Linienführungen über schmale Sträßchen, auf denen man nicht unbedingt einen Linienbus erwartet.

In die zweite Kategorie fällt in jedem Fall die Buslinie 749, die zwischen Ratingen und Mettmann-Metzkausen unter anderem durch das Schwarzbachtal führt. Die Landstraße ist hier insbesondere auf Ratinger Stadtgebiet ein kurvenreicher Schleichweg und vielfach können sich selbst PKW nur mit Vorsicht begegnen. Kommt der Linienbus, müssen die äußeren Radpaare oft auf die Bankette ausweichen.

Als Besonderheit berücksichtigt der Fahrplan der hier meist stündlich verkehrenden Linie 749 sogar die enge Straßenführung, denn im Schwarzbachtal und im weiteren Abschnitt bis zur Schule Nussbaum sollen sich die Wagen wegen der schmalen Fahrbahn nicht treffen. Planmäßig begegnen sich die Busse deshalb fast immer auf Ratinger Seite: Zuerst schlängelt sich der Wagen in Richtung Ratingen und Kaiserswerth durch das Schwarzbachtal, kurz danach kommt der Gegenkurs nach Mettmann, der mitunter auch schon an der Hst. „Schwarzbachtal“ wartet.

Schwarzbachtal

Weniger Minuten später fährt der Gegenkurs in Richtung Mettmann durch das Schwarzbachtal (Wagen 9116). Am Übergang zwischen alter und neuer Trassierung ist gut zu erkennen, wie beengt die alte Landstraße ist.

Nach einem Hangrutsch im Januar 2011 musste die Landstraße durch das Schwarzbachtal teilweise erneuert werden. Auf einer Länge von wenigen hundert Metern wurde die Trasse dabei zweispurig ausgebaut, erstmals finden sich hier jetzt auch Fahrbahnmarkierungen. Vor und nach dem ausgebauten Teilstück bleibt es jedoch auch weiterhin bei der ländlich engen Führung und damit auch bei dem „Begegnungsverbot“ für die Linie 749 im Schwarzbachtal.

(ve)

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